Leben ohne Kehlkopf

In Deutschland gehört Kehlkopfkrebs zu den häufigsten Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Im Jahr 2006 gab es ca. 4.000 Neuerkrankungen. Es sind deutlich mehr Männer als Frauen betroffen. Die Ursachen dieser Krebserkrankung sind nicht endgültig erforscht, sicher scheint aber ein Zusammenhang mit regelmäßigem und langjährigen Alkohol- und Tabakkonsum. Doch auch andere Faktoren, z. B. der Kontakt mit krebserregenden Stoffen über einen längeren Zeitraum, können zu der Erkankung führen.

Wenn der Tumor für eine Radio-/Chemotherapie bereits zu groß ist oder erneut diagnostiziert wird, muss er in der Regel durch eine Operation komplett entfernt werden (Laryngektomie).

Die Entfernung des Kehlkopfes und der damit verbundene Verlust der eigenen Stimme bedeutet für die Betroffenen ein einschneidendes Ereignis. Aber auch das Gefühl des Andersseins muss gerade in der ersten Zeit nach der Operation verarbeitet werden.